Ok-System INVEST Blog

17.7.2008

Dubai -Investoren - Abend 15.07.2008

Abgelegt unter: ACI / Dubai Investment — dejan.n.p @ 17:15

Erfreulicherweise war auch dieser Investoren Abend sehr erfolgreich und gut besucht, wie man an der regen Besucherzahl erkennen kann. Insgesamt durften wir über 35 Gäste in der “FinanceCity” begrüßen.
VII. Dubai Fonds KG der Alternative Capital Invest hat jetzt bereits Aufmerksamkeit erregt, und zieht dadurch immer mehr Interessenten an.

Nach diesem gelungenen Abend freuen wir uns schon auf den nächsten Dubai –Investoren Abend am 5. August 2008 und auf zahlreiches erscheinen von Beratern mit Ihren Interessenten.
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Einladung für die Dubai Veranstaltung am 5. August finden Sie hier: dubai-investoren-veranstaltung_080805.pdf

Ok Invest Team wünscht Ihnen weiterhin viel Erfolg.

9.7.2008

Gesicherte Büroetagen im ESCAN Tower – bereits mehr als 50% verkauft

Abgelegt unter: ACI / Dubai Investment — dejan.n.p @ 12:55

Am 21. Juni 2008 erfolgte der offizielle Verkaufsstart des ESCAN Tower und die anschließende Launchparty mit rund 800 Gästen im Jumeirah Beach Hotel – direkt gegenüber vom berühmten Burj Al Arab.

Aufgrund der außerordentlichen Projekt-Daten, wie der Premium-Lage und dem Alleinstellungsmerkmal durch den Freehold-Status an der Sheikh Zayed Road, konnte nach nur wenigen Tagen ein außergewöhnlicher Verkaufserfolg verzeichnet werden - der Verkauf von mehr als 50% der, von den im ESCAN Tower für die VII. Dubai Fonds KG gesicherten Büroflächen.

Um sich einen vollständigen Eindruck über dieses außergewöhnliche Trading-Objekt zu verschaffen, haben wir Ihnen einen kurzen Film über den „ESCAN Tower“ zusammengestellt.

>ZUM FILM

27.6.2008

Chorus Cleantech

Abgelegt unter: Chorus Cleantech — dejan.n.p @ 18:07

Das Handelsblatt widmete sich am 25.06.2008 wieder einmal dem Thema Investitionen in Umweltanlagen.
“Allein die Gesamtanlagen im Bereich der sauberen Technologie (CleanTech Equity) stiegen gegenüber 2005 um 41 Prozent auf 117 Mrd. Dollar.”
Der neue Trend zum Ökobewusstsein beruht insbesondere auch auf der zunehmenden Erkenntnis, “dass sich damit auch richtig Geld verdienen lässt”.

Handelsblatt vom Mittwoch, 25. Juni 2008 / Nr. 121
Millionäre finden Öko schick
Reiche Privatpersonen investieren verstärkt in Umweltanlagen – ermögen steigen stark
…Und die Millionäre entdecken immer mehr ihr grünes Gewissen. Denn
Umweltbewusstsein gilt als schick, längst ist es ein populärer Konsumstil
geworden. Das sich damit auch richtig Geld verdienen lässt, haben nun auch
die besonders wohlhabenden Privatleute erkannt. Von den „High Networth
Individuals“, die über ein liquides Vermögen von mindestens einer Million
Dollar verfügen – ohne selbst genutzte Immobilien – investieren dem Report
zufolge rund zwölf Prozent ihr Vermögen in nachhaltige Umweltsektoren. Von
den „Ultra High Networth Inidividuals“ kaufte sogar knapp jeder sechste mit
Ökobewusstsein. Denn „ein wenig grünes Gewissen ist in Millionärskreisen en
vogue“, sagt Christine Stapf von Cap Gemini. Der Trend, sagt die Expertin,
gehe eindeutig hin zum „green Investing“.
Aufgrund des gestiegenen Interesses für Umweltfragen haben Öko-Anlagen
weltweit an Popularität gewonnen. Sie bieten den Anlegern nicht nur die
Möglichkeit sich aktiv sozial verantwortlich zu engagieren, sondern auch
verheißungsvolle Renditen einzustreichen. Alleine die Gesamtanlagen im
Bereich der sauberen Technologie stiegen gegenüber 2005 um 41 Prozent auf
117 Mrd. Dollar. …!

Die CHORUS CleanTech KG, der erste Publikumsfonds für Investitionen in Umwelttechnologien, ist die richtige Antwort auf dieses neue Anlagebedürfnis.

  • überzeugende Rendite (Track Record der Zielfonds)
  • kurze Laufzeit (Kapitalbindung 3-5 Jahre)
  • starke institutionelle Investitionspartner (Merrill Lynch, Credit Suisse, Macquarie, Abu Dhabi Future Energy, Good Energies (Brenninkmeijer/C&A), Wolfson Group u.a.)
  • faire Kostenstruktur (Investitionsquote: 91,22 %)

23.6.2008

Interview mit Johann A. Saiger: “Dann fahren wir zur Hölle!”

Abgelegt unter: mylife/Alpeco — dejan.n.p @ 20:21

Interview mit Johann A. Saiger: “Dann fahren wir zur Hölle!”
Veröffentlich am 11.04.2006 08:20 Uhr

Redaktion:  Guten Tag Herr Saiger. Vielen Dank, dass Sie sich für dieses Interview Zeit genommen haben. Wie schätzten Sie die aktuelle Lage an den Edelmetallmärkten ein?

J. A. Saiger: Generell muss ich dazu sagen, dass wir uns in einem Inflationsjahrzehnt befinden und dieses auf Grund meiner Erfahrungen vielen Parallelen zum letzten Inflationsjahrzehnt, den 1970ern, aufweist. Damals hat sich der Goldpreis von Mitte der 1960er bis Ende der 1970er verzwanzigfacht und der Silberpreis sich vervierzigfacht. Dies war unter anderem die Reaktion auf einen gestiegenen Rohölpreis. Der Ölpreis ist damals von 2,9 USD auf 39 USD angestiegen und hat sich somit mehr als verdreizehnfacht.

Wir haben in diesem Inflationsjahrzehnt ähnliche Entwicklungen: Afghanistan Krieg, Irak Krieg, Ölpreisversechsfachung. Der Ölpreis ist immerhin bereits von 11 USD auf in der Spitze 70 USD gestiegen. Im Gegenzug hat sich der Goldpreis gerade erst gut verdoppelt, Silber ist von seinem Doppelttief bei 3,5 USD bis heute um 200% gestiegen. Zu Ende dieses Jahrzehnts erwarte ich, dass sich der Goldpreis ähnlich wie in den 1970ern verzwanzigfachen könnte und das Silber sich wiederum vervierzigfacht.

Nun gibt es aber noch eine andere Komponente die man einberechnen muss, die so genannte Gold-Silber-Preis-Ratio (GSPR). Wir hatten im 20. Jahrhundert alle 30 Jahre ein Inflationshoch, 1920, 1950, 1980 und ich erwarte das nächste im Jahr 2010. Bei diesen Inflationshochs war folgendes feststellbar: 1920 betrug das GSPR 1:15. Die Welt befindet sich alle 15 Jahre am Rand der Hyperinflation, und 15 Jahre später wieder am Rand zur Deflation und genau während diesen Perioden hat die GSPR zwischen 1:100 und 1:15 geschwankt. Also zwei Mal im letzten Jahrhundert, als die Welt am Rand zu Hyperinflation stand, hatten wir eine GSPR von 1:15, genau jenes Verhältnis das über Jahrhunderte im Mittelalter vorhanden war. Diese 1:15 haben wir jedoch immer nur beim Höchststand der Inflation gesehen.

Beim Inflationshoch 1950 (1948 und 1952 bildete sich ein Doppelhoch aus) haben wir jedoch nur eine GSPR von 1:50 gesehen. Die Frage ist nun, ob wir bei diesem kommenden Inflationshoch das ich 2010 sehe eine GSPR von 1:15 oder 1:50 sehen werden. Ich gehe davon aus, dass sich der Goldpreis in dieser Hausse verzwanzigfachen wird. Diesmal hat die Goldhausse bei 250 USD begonnen, der Goldpreis sollte also bis auf 5.000 USD steigen. Bei einer Ratio von 1:50 würde dies einem Silberpreis von 100 USD entsprechen, also von jetzt weg noch eine gute Verzehnfachung. Silber würde also nur um eine Spur mehr steigen als Gold.

Zusammenfassend gehe ich davon aus das sich Gold verzwanzigfachen wird, die GSPR von 1:50 erreichen wird und Silber somit auf 100 USD steigen wird. Das ist jedoch das mindeste, es könnte auch kommen, dass wir ein Ratio von 1:15 bekommen wie es 1920 und 1980 war, dann wäre der Silberpreis entsprechend höher. Meine Prognose von Gold bei 5.000 USD und Silber 100 USD sehe im Zusammenhang mit dem was dann kommt: Einer kommenden Währungsreform.

Ich glaube jedoch nicht, dass diese Währungsreform aus der Not heraus geboren werden wird. Nein, diese steht schon längst fest. So wie ich überhaupt der Meinung bin, dass an den Kapitalmärkten zu ganz bestimmten Zeiten ganz bestimmte Korrelationen sind, so gehe ich davon aus, dass langfristig im Voraus geplant wird. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Wenn wir dann diese Währungsreform bekommen, dann ist meist ein Schnitt von 1:100 typisch. Betrachtet man nun, dass der offizielle Goldpreis im 20. Jahrhundert zuerst einmal 20,00 USD, dann 34,00 USD, dann 40 USD, dann 42,50 USD so wäre es gut vorstellbar, dass nächste wäre 50 USD als logischer offizieller Goldpreis, wenn wir wieder zu stabilen Währungen zurückkommen.

Redaktion:  Sie sprachen in der Vergangenheit immer davon, dass sich nach den exzessiven Anstiegen auf Grund der negativen Realverzinsung eine heftige Korrektur anschließen würde. Aktuell scheint der Markt noch nicht wirklich auf Tauchgang gehen zu wollen. Nun gibt es aber auch einige Marktbeobachter die von einer Korrektur über die Zeitachse ausgehen. Wie beurteilen Sie diese Möglichkeit?

J.A.S.: Zur Korrektur möchte ich folgendes sagen: Diese Korrektur fand tatsächlich auch Mitte der 1970er statt. Gold hat sich wie bereits angesprochen verzwanzigfacht, Silber vervierzigfacht, und etwa 1975 passierte es. Gold stieg von 40 USD auf 200 USD und steigt dann aber nicht einfach weiter, sondern fällt noch einmal von 200 USD auf 100 USD. Dies hat dazu geführt, dass der Financial Times Goldminenindex, der zuvor von 40 auf 480 explodiert ist, von 480 auf 80 zurückgefallen ist. Damals hatte ich ein Goldminendepot mit einer ähnlichen Gewichtung und das betrug 480.000 ATS, und plötzlich waren nur mehr 80.000 ATS da! Vor dem größten Goldpreisanstieg der Geschichte hat es einen finalen Sell-Off gegeben.

Man hat die Leute scharenweise beim Zwischenhoch in den Markt getrieben, dann hat man es noch einmal hinuntergeschickt, dann war der Durchschnittsanleger geheilt. Wer das erlebt hat, der hatte genug davon und ließ die Finger davon und genau dann ist der große Anstieg gekommen. Also gehen Sie davon aus, dass es auch diesmal vor dem großen Anstieg eine Falle geben wird. Wir haben bis dato aber erst eine Verdoppelung gesehen, es muss also noch nicht sein.

Es gibt ganz gewisse Phasen in denen innerhalb von zwei Monaten eine Verdoppelung möglich ist. Dies haben wir Ende der 1970er beim Gold erlebt und beim Silber Anfang der 1980er. Beim Silber war es sogar eine Verdreifachung in zwei Monaten. Ich würde nicht ausschließen, dass wenn nun Gold über 575 USD ausbricht, die Phase mit der Verdoppelung innerhalb der nächsten zwei Monate bevorstehen könnte. Allerdings wäre nur die Irankrise eine plausible Erklärung. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass die US-Geldmenge ab sofort verstärkt ausgeweitet und nicht mehr veröffentlicht wird. Dies hat nur eine Grund: Man will inflationieren! Man wird jedoch wahrscheinlich die ersten drei vier Monate eher auf die Bremse steigen, damit die Leute letztendlich glauben, dass es doch nicht so ist.

Redaktion:  Die Goldminen, die ja allgemein als vorlaufender Indikator für den Goldpreis gesehen werden, zeigen in letzter Zeit vermehrt Schwäche. Ist dies bereits ein Anzeichen für einen kommenden Rückschlag beim Goldpreis?

J.A.S.: Die Goldminenschwäche hat mich in den letzten Wochen etwas verunsichert. Man darf nicht vergessen, dass der Goldpreis im Verlauf dieser Hausse von 250 USD auf 550 USD gestiegen ist, also sich gut verdoppelt hat, der HUI (Amex Gold Bugs Index) - den ich übrigens nachweislich von Anfang an empfohlen habe - ist von 35 auf 350 gestiegen, er hat sich also verzehnfacht. Was will man mehr? Die Minen haben immensen Vorlauf gezeigt. Am Ende eines massiven Anstieges vollzieht der Goldpreis oft das, was die Minen vorher gezeigt haben. Das heißt der Vorlauf der Minen ist am Beginn und in der Anfangsphase der Goldhausse bezeichnend, aber am Ende nicht mehr. Wenn nun also der Goldpreis definitiv stark ausbricht, dann werden die Minen auch weiter steigen. Jedoch sollte man die Minen nicht überbewerten und aus der letzten Schwäche der Minen ableiten, dass Gold nun einbrechen muss.

Redaktion:  Nun zeigen sich aber vor allem Silber und die Silberminen im Vergleich zu Gold in relativ guter Verfassung. Was sind die Gründe für die relative in den vergangen Monaten? Ist wirklich nur der Silber-ETF schuld daran, oder gibt es auch andere Gründe?

J.A.S.: In den 70er Jahren gab es keinen ETF und Silber ist auch gestiegen. Man muss bei diesem ETF etwas vorsichtig sein. Es gab immer wieder Geschichten durch welche die Anleger im großen Maße in das Silber getrieben wurden. Beispielsweise verdoppelte sich der Silberpreis von 1997 auf 1998 und als das Gerücht aufkam, dass Warren Buffet in den Silbermarkt eingestiegen ist, sind die Massen aufgesprungen und anschließend sofort zur Hölle gefahren! Es werden immer wieder Gerüchte platziert, warum Silber nur mehr steigen kann, damit die Anleger beim Zwischenhoch einsteigen und dann ordentlich zur Hölle fahren! Mich persönlich wundert es ein bisschen, dass dieser Fonds noch nicht definitiv bewilligt wurde und trotzdem schon für solche Aufregung sorgt. Was passiert wenn die Zulassung verweigert wird?

Ich schätze die Gefahr durchaus realistisch ein, dass dies so kommen könnte. Genau daraus könnte ein massiver Bumerang entstehen. Ich sehe diesen ETF nicht so optimistisch wie dies allgemein üblich ist. Andererseits muss man sehen, dass die Veröffentlichung der Geldmengenzahlen eingestellt wurde und Silber gleichzeitig explodiert. Man könnte also annehmen, dass gewisse Kreise annehmen, dass die hyperinflationäre Entwicklung mit der Aussetzung der Geldmengenzahlen nun anstehen könnte.

Redaktion:  Nicht nur Silber hat sich gegenüber Gold sehr gut entwickelt, auch Palladium hat sich in den letzten Tagen massiv zurückgemeldet. Wie sind Ihre Aussichten für Palladium?

J.A.S.: Palladium ist genauso volatil wie Silber, ich habe bereits seit über einem Jahr laufend Palladium zum Einstieg empfohlen und sehe mich als ganz großen Palladiumfan. Für Palladium spricht ganz einfach der Umstand, dass es zur Familie der Platinmetalle gehört und quasi auch alles kann was Platin kann. Der Unterschied ist nur das Palladium knapp über 300 USD kostet, und Platin 1.000 USD. Ein Palladiumpreis von 80% des Platinpreises ist sicher gerechtfertigt. Langfristig sind die Aussichten für Palladium ausgezeichnet. Auch kurzfristig. Wir haben ja auch in den 1970er Jahren gesehen, dass die Edelmetalle gemeinsam in Wellen steigen. Wenn also Gold steigt, dann steigt auch Silber, Platin und Palladium. Man muss nur darauf achten geben, dass Silber und Palladium die volatilsten Metalle sind, sie steigen am schnellsten, fallen aber auch am schnellsten. Daher muss man immer wieder bei den Zwischenhochs zum richtigen Zeitpunkt aussteigen können.

Redaktion:  Nachdem in den letzen Monaten sich vermehrt besorgte Stimmen über die amerikanische Konjunktur gemeldete haben (Stichwort: inverse Zinsstruktur) würde uns interessieren wie Sie die Möglichkeit einer Rezessionen in den USA bzw. deren Auswirkungen einschätzen würden? Könnte dies eine Korrektur der Edelmetallmärkte bzw. der Rohstoffmärkte nach sich führen?

J.A.S.: Bisher war ich der Meinung, dass es ist gleich wie in den 70er Jahren verhalten wird. Damals ist die Inflation niemals linear gekommen sonder in Wellen. Alle fünf Jahre gab es damals ein Inflationshoch und die Edelmetalle bildeten während dieser Hochs ebenfalls ein Top aus, die Aktienmärkte hingegen markierten ein Tief, und diese Entwicklung drehte sich dann wieder um. Die Aktienmärkte erholten sich also nach dem Inflationshoch wieder. Doch heute ist einiges anders.

Damals musste man, um die Inflation zu bekämpfen eine Hochzinspolitik fahren, also die Zinsen erhöhen und die Geldmenge verknappen. Heute zeigt man die Geldmenge einfach nicht mehr her. Es könnte nun also die schönste aller Zeiten kommen. Sollten beispielsweise die Japan plötzlich beginnen die amerikanischen Staatsanleihen auf den Markt zu werfen, dann könnte die US-Notenbank diese einfach alle mit unbegrenzter Liquidität zurückkaufen. Es könnte uns also tatsächlich die schönste aller Zeiten blühen, die Aktien steigen, die Zinsen fallen und das Gold läuft gut. Doch diese Droge ist vergleichbar mit LSD!

Wir wissen ja wie in ein paar Jahren die Entzugserscheinungen aussehen werden: Da kommt dann die Währungsreform! Doch die nächsten Jahre über könnte man glauben, dass das Schlaraffenland erfunden wurde. Daher möchte ich mich nicht allzusehr dazu äußern, ob die Aktienmärkte jetzt kurzfristig steigen oder korrigieren und bei guter Geldmengenausweitung glaube ich auch nicht daran, dass die Konjunktur gefährdet ist.

Redaktion:  Sie verweisen im Zusammenhang mit der aktuellen Rohstoffhausse unter anderem auf den langfristigen Inflations- und Kriegszyklus hin? Wie geht es nach 9/11, Afghanistan- und Irakkrieg nun weiter? Erleben wir wirklich schon bald eine Explosion im Pulverfass Naher Osten oder sehen wir erst noch eine Beruhigung, in der die USA Kräfte sammeln?

J.A.S.: Diese Frage ist natürlich schwer zu beantworten, ich gehe jedoch davon aus, dass das Kriegsszenario weiter aufrecht bleibt und die Amerikaner weiter Kriegslüstern bleiben werden. Das leite ich ganz einfach von den Budgetentwürfen der USA ab. Diese gibt es bis zum Jahr 2009, und wenn dort nun jedes Jahr mehr für das Militär ausgegeben wird, im Gegenzug aber Bildung und Gesundheitswesen gestrichen wird, welche Politik werden die in den nächsten Jahren dann wohl betreiben. Das ist noch nicht das Endstadium der Entwicklung. Es geht ganz klar darum an die Ölreserven im Nahen Osten ran zu kommen. Der Iran ist der zweitgrößte Ölproduzent, Irak war der Drittgrößte.

Redaktion:  Welche Rohstoffe außer den Edelmetallen finden Sie aktuell noch interessant? Sie sind ja auch schon bereits seit einiger Zeit sehr bullisch für Agrarrohstoffe. Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation an diesem Markt. Wo liegen jetzt die größten Gewinnchancen?

J.A.S.: Es ist ein Branchenrotationsprinzip. In den 1970er Jahren sind alle Rohstoffe gestiegen, aber den Vogel haben die Edelmetalle abgeschossen. Damals hat sich das Gold verzwanzigfacht, das Silber vervierzigfacht. Nichts anders hat mit dieser Entwicklung mithalten können. Der CRB-Index für die allgemeinen Rohstoffpreise hat sich nur verdreifacht. Natürlich werden Agrarrohstoffe steigen, natürlich werden Ölaktien steigen. Man kann diese Schiene durchaus fahren, und wenn es zwischendurch zu einer Schwäche bei den Minen kommt, dann kann man auch ausweichen. Aber die großen Gewinner werden die Edelmetalle sein.

Redaktion:  Zum Abschluss noch die obligatorische Frage nach Ihren Kurszielen für die Edelmetalle bis Jahresende.

J.A.S.: Da beginne ich lieber mit meinen Kurszielen bis zum Ende des Jahrzehntes: 5.000 und 100 USD! Mindestens 100 USD beim Silber! Bis zum Jahresende ist es etwas schwierig. Wenn Gold nun wieder über 575 USD läuft, könnten wir eine Verdoppelung bei Gold und Silber in den nächsten zwei, drei Monaten erleben, aber ich verbeiße mich nicht darauf.

Der saisonale Zyklus spricht jedoch nicht dafür. Saisonal bildet sich gewöhnlich im Januar oder Februar das Hoch beim Gold, danach bricht das ganze bis Mai oder Juli ein, anschließend beginnt es wieder langsam zu steigen und dann gibt es das nächste Hoch wieder im Januar oder Februar. Das ist der saisonale Zyklus. Dieser trifft in 7 von 10 Jahren zu, wenn keine Sonderfaktoren vorliegen.

Ein Sonderfaktor wäre natürlich die Verschärfung der Irankrise. Wenn dies eintritt und sich dadurch der Ölpreis verdoppelt, dann erleben wir wahrscheinlich auch eine Kursverdopplung bei Gold und Silber. Eine positive Überraschung bei Gold und Silber ist also in den nächsten zwei Monaten möglich. Wir werden auch ganz sicher einen Rücksetzer sehen, jedoch erst nach den nächsten Anstiegen. Dort müssen Sie dann acht geben, dort darf man nicht in den Markt rein, sonst fahren Sie zur Hölle!

Redaktion: Vielen Dank für dieses Interview!

Das Interview fand am 25. März 2006 am Rande des “Silberseminars” von ARGENTUMINVEST in München statt.

Quelle

Meine Anmerkungen:

Beobachten Sie die Aussagen aus dem Interview mit dem Anstieg des Gold und Silber Preises!

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Nun zum Saiger Zyklus:

Nikkei

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Nasdaq:

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Silber die letzten 10 Jahre:

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Gold die letzten 10 Jahre

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9.6.2008

Interview Rolf Pieper

Abgelegt unter: mylife/Alpeco — dejan.n.p @ 16:24

Mit der Fondspolizze „my life“ ist Alpeco jetzt in Österreich gestartet. „Der Sparer erhält
bereits mit kleinen Raten einen Zugang zu alternativen Investmentstrategien und nutzt die
Vorteile des Finanzplatzes Liechtenstein“, sagt Rolf Pieper, Vertriebsleiter der Alpeco AG.

FONDS exklusiv: Auf welche Weise profitieren Sparer von den Erfahrungen
großer institutioneller Anleger, wie es in Ihrer Produktinformation
hervorgehoben wird?
Rolf Pieper: Wir ermöglichen Sparern erstmalig bei Sparraten ab 50 Euro den Einstieg in alternative Investmentstrategien nach dem Vorbild der Vermögensverwaltungen der großen US-Stiftungen wie Yale und Harvard innerhalb einer Fondspolizze.
So haben Sparer in den zurückliegenden zwei Jahren, in denen wir die Polizze „my life“ bereits in Deutschland anbieten, eine stetige positive Performance erzielt, während Anleger an den Börsen teils zweistellige Wertverluste hinnehmen mussten. Der Sparer realisiert nicht nur sein zentrales Ziel des Kapitalerhaltes, sondern erreicht mit Absolute-Return-Strategien Vermögenszuwächse.

(weiterlesen…)

30.5.2008

Umsatz-Steuer bald auch in Dubai

Abgelegt unter: ACI / Dubai Investment — dejan.n.p @ 17:18

Dubai gilt als das Steuerparadies schlechthin - keine Einkommensteuer und keine Mehrwertsteuer. Doch zumindest mit einer Einführung einer Mehrwertsteuer (bzw. richtig eigentlich Umsatzsteuer) müssen die Bewohner und Besucher von Dubai wohl in naher Zukunft rechnen. Ein Verantwortlicher des Zolls von Dubai, Abdul Rahman Al-Saleh, gab in einer Radiosendung bei dem lokalen Sender Dubai Eye bekannt, dass in fünf Jahren wohl alle GCC-Staaten eine Umsatzsteuer haben werden. Und auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten und damit auch in Dubai wird die Einführung der Steuer konkret geplant. Eine genaues datum wurde zwar nicht angegeben, aber irgendwann im nächsten Jahr wird es wohl so weit sein. Die Steuer soll nach Angaben zwischen 3 und 5 Prozent liegen und damit deutlich geringer als zum Beispiel in den europäischen Ländern, in denen 20 Prozent keine Seltenheit ist. Kleinere Unternehmen mit einem Jahresumsatz von unter einer Million Dollar sollen in Dubai sogar gänzlich von der Steuer befreit werden. Der Gesundheits- und der Bildungssektor werden ebenfalls ausgeklammert.
Die Gefahr, dass der Wirtschaftsstandort durch die Einführung der Steuer an Attraktivität verliere, weist Al-Saleh zurück. Auch Bedenken, dass die ohnehin schon hohe Inflation in Dubai (2007: 11,4 Prozent) weiter angefacht werde, kann der Experte nicht teilen.

Quelle

Im Scheichtum Dubai leben über 68.000

Abgelegt unter: Kooperationspartner, ACI / Dubai Investment — dejan.n.p @ 17:10

Dubai ist natürlich bekannt für seinen großen Reichtum der gerne zur Schau gestellt wird mit teuren Luxusartikeln wie Sportwagen, Yachten und Privatjets. In der Metropole Dubai leben momentan über 68.000 US-Dollar Millionäre. Die Anzahl steigt jährlich rapide an da immer mehr wohlhabende Menschen in die Wüstenmetropole kommen. Vor ein paar Jahren waren es noch 52.000 Millionäre. Die Millionäre in Dubai machen etwa fünf Prozent der Bevölkerung aus die sich ein Leben in Saus und Braus leisten können. Im Emirat Dubai ist natürlich alles vorhanden was den Millionären gefällt.

In welcher Stadt leben eigentlich die meisten Millionäre. Wir haben dies einmal recherchiert und die Hauptstadt der US-Dollar Millionäre ist Moskau. Hier gibt es 80.000 US-Dollar Millionäre. Kein Wunder da Moskau in den letzten Jahren sich sehr stark entwickelt hat. Nur in Moskau leben auch 30 Milliardäre. In den letzten Jahren konnte auch ein starker Anstieg an Russischen Touristen in Dubai festgestellt werden. Diese quartieren sich meistens in den besten Hotels am Jumeirah Beach Strand ein. Dazu gehört natürlich das Burj al Arab oder Madinat Jumeirah.

Weltweit gibt es ungefähr 10 Millionen Menschen die über ein Kapital von einer Million US-Dollar verfügen. Das Land mit den meisten Dollar Millionären ist die USA mit fast drei Millionen. Sicherlich fragt man sich wo eigentlich Deutschland in der Rangliste ist. In Deutschland gibt es derzeit 800.000 Menschen die über eine Million verfügen, in der Schweiz 190.000 und in Österreich 65.000 Menschen. Die genannten Zahlen schwanken natürlich immer.

Quelle

27.5.2008

ACI - News

Abgelegt unter: ACI / Dubai Investment — dejan.n.p @ 17:18

21. Mai 2008 - Alternative Capital Invest
Doppelbesteuerungsabkommen – aktuelle Informationen

Das derzeit bestehende Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Bundesrepublik Deutschland ist in seiner derzeitigen Fassung bis zum 31. Dezember 2008 gültig.

Zum gegenwärtigen Stand ist nicht zu erwarten, dass zu Beginn des Jahres 2009 die Verhandlungen über das Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen sein werden und somit möglicherweise für eine noch unbestimmte Zeit ein abkommensloser Zustand bestehen wird.

Außerdem erscheint es aus momentaner Sicht eher unwahrscheinlich, dass das neue Doppelbesteuerungsabkommen auch die „Freistellungsmethode“ für Immobiliengewinne vorsehen wird - erhebliche Steuernachteile sind somit die Folge. Das gilt jedoch nur für realisierte Gewinne nach dem Ablauf des 31. Dezember 2008.

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8.5.2008

Marketingidee der Woche für Versicherungsberater

Abgelegt unter: Marketing — dejan.n.p @ 19:51

Idee für Versicherungsberater: Gut versichert? Wenn nicht, dann rufen Sie uns an!

Oder bei my life - Investieren Sie lieber in Gold statt in Autos!

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Via

7.5.2008

CHORUS CleanTech - Zielunternehmen in der Fachpresse

Abgelegt unter: Chorus Cleantech — dejan.n.p @ 18:42

Diese Meldung wollte ich Ihnen nicht vorenthalten!

Hier erhalten Sie einen weiteren hoch interessanten Artikel zu SiC Processing aus dem Branchenmagazin Sonne, Wind & Wärme (Ausgabe 7/2008).

artikel-sic-processing.pdf

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